Kids aktiv – Kin­der in Bewe­gung

Sankt Johann im Pon­gau

Bewegung

Kin­der bewe­gen sich, weil sie Freu­de, Spaß und Lust dabei erfah­ren. Für die geis­ti­ge, see­li­sche und kör­per­li­che Ent­wick­lung ist Bewe­gung von ent­schei­den­der Bedeu­tung.

Kin­der bewe­gen sich aus dem ein­fa­chen Grund, weil sie Freu­de, Spaß und Lust dabei erfah­ren. Für die geis­ti­ge, see­li­sche und kör­per­li­che Ent­wick­lung ist Bewe­gung von ent­schei­den­der Bedeu­tung, denn erst durch die akti­ve und beweg­te Aus­ein­an­der­set­zung mit der Umwelt wird die­se bewusst erfah­ren und begrif­fen. Der Begriff “begrei­fen” beinhal­tet das Verb “grei­fen”, was bereits dar­auf hin­deu­ten soll, dass die Hand­lungs­ebe­ne Grund­la­ge für das Ver­ständ­nis unse­rer Umwelt ist.

Kin­der brau­chen also eine Umwelt, die sie anfas­sen, füh­len, hören und rie­chen kön­nen. Die Erfah­run­gen des „Selbst-Machens”, die Din­ge im Spiel „selbst zu Ver­än­dern“, „selbst zu Ent­schei­den” — auch wenn es meh­re­rer Anläu­fe bedarf, um erfolg­reich zu sein — sind uner­läss­lich, um uns selbst­stän­dig und selbst­be­wusst zu ent­wi­ckeln.

Und wo kön­nen Kin­der mehr Ange­bo­te erfah­ren, als in der sinn­lich akti­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit der Natur?

Na? Ihr seid neu­gie­rig gewor­den und möch­tet ger­ne mehr über unse­re Akti­vi­tä­ten erfah­ren? Dann schaut euch mal auf unse­rer Sei­te um.

Natur erleben

Bereits im letz­ten Jahr­hun­der­ten stell­te Maria Montesso­ri fest, dass sich die Kin­der immer wei­ter von der Natur ent­fer­nen und nur wenig Gele­gen­heit haben, mit ihr in Berüh­rung zu kom­men. Dies gilt heu­te mehr denn je.

Wel­che Bedeu­tung die Natur auf die kind­li­che Ent­wick­lung hat, wur­de u. a. vom Psy­cho­lo­gen Ulrich Geb­hard unter­sucht. Die­ser kommt zum Schluss, dass Natur­er­fah­run­gen bedeut­sam für die Ent­wick­lung der inne­ren Natur des Kin­des ist.

Der psy­chi­sche Wert von Natur besteht u.a. in ihrem ambi­va­len­ten Dop­pel­cha­rak­ter: sie ver­mit­telt die Erfah­rung von Kon­ti­nui­tät und damit Sicher­heit und zugleich ist sie immer wie­der neu.”

Ulrich Geb­hard